Leben und Lernen für alle, die sonst durchs Raster fallen
In den Wohngruppen und Schuleinrichtungen der Sprenger Jugendhilfe erhalten Kinder und Jugendliche genau die Betreuung, die sie brauchen, unabhängig von ihren Herausforderungen und Schwierigkeiten.
Wenn Kinder und Jugendliche nicht mehr Zuhause leben oder keine Regelschule mehr besuchen können, brauchen sie eine alternative Umgebung, in der sie sich entwickeln können.
Die Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtungen Jochen Sprenger bieten unterschiedliche Wohn- und Lernräume, in denen Kinder und Jugendliche ein Zuhause auf Zeit finden können.
Entwicklung für alle, trotz schwieriger Voraussetzungen!
Willkommen bei der Sprenger Jugendhilfe
Wir sind die Sprenger Jugendhilfe – ein freier Träger in zweiter Generation, der seit über 30 Jahren Kindern und Jugendlichen ein Zuhause auf Zeit bietet.
Was uns auszeichnet? Wir gehen auch mal unkonventionelle Wege. Unsere pädagogischen Ansätze entwickeln wir im Team stetig weiter – mit offenem Blick und dem Mut, Dinge zu hinterfragen. Im Mittelpunkt steht für uns immer der einzelne Mensch.
Weil wir ganzheitlich helfen wollen, setzen wir nicht nur bei Symptomen an, sondern bei ihren Ursachen.
Ein gutes Arbeitsumfeld ist für uns genauso wichtig wie moderne, durchdachte Werkzeuge. Ob in der Pädagogik oder in der digitalen Entwicklung – wir verstehen uns als Vorreiter, die Fortschritt mit Haltung verbinden.
Wir sind die Sprenger Jugendhilfe – ein freier Träger in zweiter Generation, der seit über 30 Jahren Kindern und Jugendlichen ein Zuhause auf Zeit bietet.
Was uns auszeichnet? Wir gehen auch mal unkonventionelle Wege. Unsere pädagogischen Ansätze entwickeln wir im Team stetig weiter – mit offenem Blick und dem Mut, Dinge zu hinterfragen. Im Mittelpunkt steht für uns immer der einzelne Mensch.
Weil wir ganzheitlich helfen wollen, setzen wir nicht nur bei Symptomen an, sondern bei ihren Ursachen.
Ein gutes Arbeitsumfeld ist für uns genauso wichtig wie moderne, durchdachte Werkzeuge. Ob in der Pädagogik oder in der digitalen Entwicklung – wir verstehen uns als Vorreiter, die Fortschritt mit Haltung verbinden.
Gemeinsam für ein starkes Umfeld
Als Gesamtleitungsteam ist es unsere Aufgabe, den Rahmen zu schaffen, in dem Pädagogik ihr Ziel erreichen kann – durch Vertrauen, Klarheit und die Bereitschaft, gemeinsam zu wachsen. Wir verstehen uns als Supportmannschaft für unsere Mitarbeitenden: Wir schaffen Strukturen, die Halt geben, und lassen gleichzeitig Raum für Eigenverantwortung, Kreativität und Weiterentwicklung.
Denn wir sind überzeugt: Nur wenn sich unsere Mitarbeitenden auf ihr Umfeld verlassen können, können sie sich ganz auf das konzentrieren, was zählt – die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.
Unsere Mission
Wir bieten Kindern und Jugendlichen ein Zuhause auf Zeit. Denn: Kinder und Jugendliche, die es in ihren Familien schwer haben oder im Schulsystem nicht zurechtkommen, brauchen einen Ort und Raum, um sich weiterentwickeln zu können.
Genau den bieten wir ihnen! Wir denken, handeln und wirken bei unserer pädagogischen Arbeit stets vom Kind bzw. Jugendlichen aus. Dabei liegt unserer Arbeit ein systemisch-lösungsorientierter Ansatz zugrunde.
Unsere Philosophie:
Alle Menschen sind unterschiedlich – und deshalb ist auch jede unserer Einrichtungen individuell aufgebaut. Das gilt nicht nur für die Räumlichkeiten, sondern auch für die Betreuungskonzepte.
Geht es zu Beginn einer Maßnahme bei unseren Kindern und Jugendlichen meistens vor allem um das Bearbeiten von sozial-emotionalen Belastungen, verschiebt sich der Fokus am Ende der Maßnahme auf die Stärkung des Familiensystems.
Das haben wir erkannt und fangen diejenigen auf, die sonst durchs Raster fallen.
Die Sprenger Jugendhilfe zeichnet sich besonders dadurch aus, dass vor dem Hintergrund des systemischen Ansatzes individuelle Lösungen, insbesondere für Kinder und Jugendliche mit komplexen Störungsbildern, gefunden werden. Hierzu beobachten wir auftretende Symptome genau und identifizieren die Ursachen, um Kindern und Jugendlichen bestmöglich zu helfen.
Die Sprenger-Einrichtungen zeichnen sich besonders dadurch aus, dass vor dem Hintergrund des systemischen Ansatzes individuelle Lösungen, insbesondere für Kinder und Jugendliche mit komplexen Störungsbildern, gefunden werden. Hierzu beobachten wir auftretende Symptome genau und identifizieren die Ursachen, um Kindern und Jugendlichen bestmöglich zu helfen.
Unser Schulkonzept
Mit unseren lerntherapeutischen Einrichtungen bieten wir eine temporäre Schulalternative für im Regelschulsystem nicht beschulbare Kinder und Jugendliche. Unser Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen wieder fit für die Regelschule zu machen.
Lernen in Form von gruppenorientierter Lerntherapie:
Gruppenorientierte Lerntherapie bedeutet: Wir holen die Kinder und Jugendlichen dort ab, wo sie stehen und integrieren sie in eine unserer Lerngruppen. Die Gemeinschaft beim Lernen ermöglicht es uns, die Kinder und Jugendlichen wieder zum Lernen zu motivieren und zusätzliche soziale Fähigkeiten zu vermitteln.
3 Kernelemente bieten die Grundlage für gruppenorientierte Lerntherapie:
Lernmaterial auf Lernschwächen anpassen
Durch die tägliche Beschulung in kleinen Gruppen von bis zu 8 Kindern und Jugendlichen werden Lernschwächen und Förderbedarfe viel schneller erkannt und das Lernmaterial kann individuell auf das Lernniveau angepasst werden.
Lernmaterial auf Lernschwächen anpassen
Durch die tägliche Beschulung in kleinen Gruppen von bis zu 8 Kindern und Jugendlichen werden Lernschwächen und Förderbedarfe viel schneller erkannt und das Lernmaterial kann individuell auf das Lernniveau angepasst werden.
Erfolge hervorheben
Um Lernerfolge zu sichern, würdigen wir einerseits auch kleinste Fortschritte durch ein ausgeklügeltes Belohnungssystem. Andererseits reagieren wir auf nicht erwünschtes Verhalten direkt, transparent und konsequent.
Erfolge hervorheben
Um Lernerfolge zu sichern, würdigen wir einerseits auch kleinste Fortschritte durch ein ausgeklügeltes Belohnungssystem. Andererseits reagieren wir auf nicht erwünschtes Verhalten direkt, transparent und konsequent.
Stärken erkennen und fördern
Statt sich auf die Defizite zu fokussieren, werden die Stärken der Kinder herausgearbeitet und gefördert. So stärken wir ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl. Die Kinder erzielen auf diese Art Lernerfolge und darauf aufbauend können im nächsten Schritt Lücken durch Fördern und Fordern geschlossen werden.
Stärken erkennen und fördern
Statt sich auf die Defizite zu fokussieren, werden die Stärken der Kinder herausgearbeitet und gefördert. So stärken wir ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl. Die Kinder erzielen auf diese Art Lernerfolge und darauf aufbauend können im nächsten Schritt Lücken durch Fördern und Fordern geschlossen werden.
Die Zielgruppe:
Gruppenorientierte Lerntherapie richtet sich zum einen an Kinder und Jugendliche, die unter einer Teilleistungsstörung (LRS, Dyskalkulie) oder Aufmerksamkeitsstörung (z. B. ADS, ADHS) leiden. Zum anderen fängt dieser Ansatz Kinder auf, die eine eingefahrene Schuldistanz bis zur Schulverweigerung oder Schulphobie entwickelt haben.
Das Ziel:
Die Rückführung der Kinder und Jugendlichen auf eine Regelschule oder die Vorbereitung auf den Förderschulabschluss (bei diagnostiziertem Förderbedarf Lernen und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Förderzentren) oder der erste allgemeinbildende Schulabschluss (ESA) bzw. mittlere Schulabschluss (MSA) sind unser Ziel.
Mehr zum Beschulungskonzept:
Es ist unsere feste Überzeugung, dass eine echte, nachhaltige Verhaltensänderung einerseits eine klare, verlässliche Struktur und andererseits ein liebevoll konsequentes, pädagogisches Handeln erfordert.
Bei unseren Beschulungseinrichtungen handelt es sich um ein eng miteinander verwobenes Konzept von Sozialpädagogik und schulischer Bildung, eingebettet in lern- und verhaltenstherapeutische Kontexte, die von einem intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch leben. Unsere Hilfsangebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und werden stetig aktuellen Entwicklungen angepasst.
Bei unseren Beschulungseinrichtungen handelt es sich um ein eng miteinander verwobenes Konzept von Sozialpädagogik und schulischer Bildung, eingebettet in lern- und verhaltenstherapeutische Kontexte, die von einem intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch leben.
Unsere Hilfsangebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und werden stetig aktuellen Entwicklungen angepasst.
Alle Kinder und Jugendlichen erhalten – sowohl im fachzentrierten Unterricht als auch im Rahmen des Wochenprojektes – Aufgaben, die individuell zusammengestellt werden und sich am jeweiligen Leistungsstand orientieren. Durch diesen Ansatz erleben die Kinder und Jugendlichen erstmals mit Schule verbundene Erfolge. In gemeinsamen Lernschritten werden kooperative und kommunikative Fähigkeiten trainiert.
Die Anpassung des Sozialverhaltens an gesellschaftliche Normen und Werte steht zunächst vor der Verbesserung des Lernverhaltens. Die Kinder und Jugendlichen lernen, ihre Mitmenschen zu respektieren und zu akzeptieren.
Ein fest integrierter Bestandteil des Konzeptes ist es, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, die sich in einer Konfliktsituation in eine Schleife aus Wut, Verweigerung und Verzweiflung manövriert haben. Gemeinsam wird die aktuelle Not herausgearbeitet, das Geschehene reflektiert, alternative Handlungsstrategien erarbeitet und Vereinbarungen für zukünftiges Verhalten getroffen.
Emotional und sozial entwicklungsverzögerte Kinder und Jugendliche benötigen eine Betreuung, in der sie Wertschätzung, Geduld und Zuneigung erfahren, alternative Lösungsstrategien an die Hand bekommen, aber auch ihre Grenzen und Möglichkeiten kennenlernen, die ihnen durch konsequentes und transparentes Handeln beigebracht werden.
Die Zusammenarbeit und der enge Austausch mit den Familien sind mitunter entscheidend für den Verlauf der schulischen Maßnahme. Nur, wenn dies gegeben ist, kann die Arbeit erfolgreich sein. Beratung der Familien ist für eine übergreifende pädagogische Struktur daher ein wichtiger Teil des Konzeptes.
Unsere Wohngruppen
In mehr als 10 Wohneinrichtungen leben Kinder und Jugendliche in unterschiedlich großen Gruppen zusammen.
Vor der Aufnahme prüft unser multiprofessionelles Fachteam, welche Wohngruppe konzeptionell am besten zu dem jeweiligen Kind oder Jugendlichen passt.
Entscheidungen treffen wir immer zum Wohle des Kindes.
Was braucht das Kind oder der Jugendliche, um sich altersgerecht positiv entwickeln zu können?
Welche Interessen sind vorhanden und wie lassen sich diese sinnvoll in den Gruppenalltag integrieren?
In welcher Form kann das Familiensystem als Ressource einbezogen werden?
In welcher Form kann das Familiensystem als Ressource einbezogen werden?
In welcher Form kann das Familiensystem als
Ressource einbezogen werden?
Einer unserer wichtigsten Grundpfeiler: Partizipation!
Partizipation bedeutet Beteiligung. Konkret heißt das, dass Kinder und Jugendliche zum Beispiel den Essensplan oder Freizeitangebote mitgestalten können. Sie werden so an einen demokratischen Prozess herangeführt, werden selbstständiger und entwickeln durch diese Form der Mitgestaltung Selbstbewusstsein.
Partizipation hat bei uns das Ziel, Hilfsangebote nicht über Kinder und Jugendliche zu stellen, sondern mit ihnen ihre eigene Hilfe zu erarbeiten. In diesen Prozess werden auch Eltern und Mitarbeitende einbezogen.
Was macht die Arbeit in den Wohngruppen aus?
Wir möchten in unseren Häusern einen Lebensmittelpunkt auf Zeit bieten, in dem sich unsere Kinder und Jugendlichen wohlfühlen und Sicherheit finden. Das erreichen wir durch eine wertschätzende, wohlwollende und authentische, wie auch konsequente und klare pädagogische Haltung. Alle sind gefordert, sich aktiv mit einzubringen und den Alltag zu gestalten. Gemeinsame Regeln und klare Strukturen geben Halt und bieten Orientierung.
In allen Wohngruppen ist uns das Miteinander der Kinder und Jugendlichen, ihren Familien und deren Umfeld sowie den Mitarbeitenden wichtig. Dabei ist uns eine offene, wertschätzende und ehrliche Kommunikation auf allen Ebenen wichtig. Dies bedeutet, dass Fragen gestellt werden dürfen und sogar müssen und diese offen kommuniziert und reflektiert werden.
Für eine zielführende pädagogische Arbeit verfolgen wir in unseren Wohngruppen einen ganzheitlichen Ansatz. Uns ist es wichtig, alle Lebensbereiche unserer Kinder und Jugendlichen mit einzubeziehen. Dies umfasst das direkte Umfeld, wie Familie, Schule und Freunde, jedoch auch weitere Themenbereiche, wie Therapie, Gesundheit, Freizeit, Ernährung, Sport und soziale Medien.
Wir möchten unsere Kinder und Jugendlichen sowie ihre bisherigen Lebensmittelpunkte umfassend unterstützen. Dies beinhaltet auch Stärken zu erkennen und zu fördern, Ressourcen zu entwickeln und aufzubauen, Hilfestellungen zu geben und einen systemischen Blickwinkel einzunehmen. Dabei versuchen wir das Umfeld zu unterstützen und aktiv in den Wohngruppenalltag einzubauen. Besonders in Krisen ist hier eine gute Zusammenarbeit wichtig, um für Entlastung zu sorgen und an gemeinsamen Zielen zu arbeiten.
Wir möchten unsere Kinder- und Jugendlichen sowie ihre bisherigen Lebensmittelpunkte umfassend unterstützen. Dies beinhaltet auch Stärken zu erkennen und zu fördern, Ressourcen zu entwickeln und aufzubauen, Hilfestellungen zu geben und einen systemischen Blickwinkel einzunehmen. Dabei versuchen wir das Umfeld zu unterstützen und aktiv in den Wohngruppenalltag einzubauen. Besonders in Krisen ist hier eine gute Zusammenarbeit wichtig, um für Entlastung zu sorgen und an gemeinsamen Zielen zu arbeiten.
Ohne Perspektive fehlt die Motivation! Somit ist es uns wichtig, frühzeitig Ziele und Perspektiven gemeinsam zu erarbeiten und bei Veränderungen auch zu überdenken. Wo soll es hingehen? Was soll erreicht werden? Ist das Ziel realistisch? Welche Schritte müssen gemacht werden? Hierfür pflegen wir einen engen und kontinuierlichen Austausch mit allen am Hilfeprozess beteiligten Personen, um gemeinsam Ressourcen zu erarbeiten und Schwierigkeiten zu erkennen und frühzeitig geeignete Hilfen zu installieren.
Unser Schutzkonzept
Die Grundlage: Das Bundeskinderschutzgesetz
In den Wohn- und Schuleinrichtungen der Sprenger Jugendhilfe haben wir ein Schutzkonzept entwickelt, das noch weit über diese Richtlinie hinausgeht, um unsere Kinder und Jugendlichen vor Missbrauch zu schützen.
Unsere Leitlinien für besonderen Schutz:
Beschwerdestelle
Bei unserer Kinderschutzstelle können Kinder und Jugendliche (auch anonym) ihre Sorgen und Nöte loswerden.
Beschwerdestelle
Bei unserer Kinderschutzstelle können Kinder und Jugendliche (auch anonym) ihre Sorgen und Nöte loswerden.
Partizipation / Beteiligung
Kinder und Jugendliche können Regeln bei uns aktiv mitgestalten. Das reduziert das Machtgefälle zwischen Erwachsenen und den Kindern und Jugendlichen.
Partizipation/ Beteiligung
Kinder und Jugendliche können Regeln bei uns aktiv mitgestalten. Das reduziert das Machtgefälle zwischen Erwachsenen und den Kindern und Jugendlichen.
Regelmäßige Aus- und Weiterbildungen
Damit unsere Teams immer auf dem neuesten Stand sind, wir uns nicht nur im eigenen Kosmos bewegen und die Motivation hoch bleibt, bieten wir regelmäßig Fortbildungen mit internen und externen Coaches an. Dazu zählen unsere eigenen Fortbildungen, wie SP® (Sinnesspezifische Pädagogik®) und gLT (Gruppenorientierte Lerntherapie), sowie Themen wie der Umgang mit psychischen Erkrankungen, Mobbingprävention und die Prävention sexueller Gewalt. So schaffen wir ein sicheres und geschütztes Umfeld für alle Kinder und Jugendlichen.
Regelmäßige Aus- und Weiterbildungen
Damit unsere Teams immer auf dem neuesten Stand sind, wir uns nicht nur im eigenen Kosmos bewegen und die Motivation hoch bleibt, bieten wir regelmäßig Fortbildungen mit internen und externen Coaches an. Dazu zählen unsere eigenen Fortbildungen, wie SP® (Sinnesspezifische Pädagogik®) und gLT (Gruppenorientierte Lerntherapie), sowie Themen wie der Umgang mit psychischen Erkrankungen, Mobbingprävention und die Prävention sexueller Gewalt. So schaffen wir ein sicheres und geschütztes Umfeld für alle Kinder und Jugendlichen.
So arbeiten wir
Trauma verarbeiten – mit Sinnesspezifischer Pädagogik
Schon bevor Kinder sprechen können, lernen sie, Umweltreize zu bewerten. Zum Beispiel empfinden sie beruhigende Musik als angenehm, einen lauten Knall jedoch als unangenehm. Dieses Bewertungssystem hilft uns dabei, unser Verhalten zu steuern.
Bedeutet konkret: Babys schlafen bei beruhigender Musik ein, weinen aber, wenn sie einen lauten Knall hören.
einen lauten Knall hören.
Sinnesspezifische Pädagogik® in 90 Sekunden erklärt:
Das Problem: Nicht alle Kinder können ein stabiles Bewertungssystem aufbauen oder es wird durch ein Trauma zerstört. Betroffene können dann nicht einordnen, wie sie sich gerade fühlen.
Die Folge: Sie können ihre Handlungen nicht richtig steuern. Von außen wirkt es oft so, als wären den Betroffenen jegliche Konsequenzen ihres Verhaltens egal.
Unsere Lösung: Mit sinnesspezifischer Pädagogik lernen Kinder und Jugendliche, ein stabiles Bewertungssystem aufzubauen, ihre Emotionen zu verstehen und ihr Verhalten besser zu steuern.
Einen Platz finden in der Sprenger Jugendhilfe: So geht’s
Einen Platz finden in der Sprenger Jugendhilfe:
So geht’s
Schritt 1: Besichtigung
...gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern, ggf. auch dem Vormund oder dem Jugendamt. Hier ist Platz für alle Fragen und die Kinder bekommen die Chance, sich in Ruhe umzusehen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.
Schritt 1: Besichtigung
...gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern, ggf. auch dem Vormund oder dem Jugendamt. Hier ist Platz für alle Fragen und die Kinder bekommen die Chance, sich in Ruhe umzusehen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.
Schritt 2: Diagnostikphase
Zu Beginn geht es zunächst um eine gute Ankommensphase und ein entspanntes Kennenlernen zwischen Erziehenden, Lehrenden und den Kindern und Jugendlichen, die vollumfänglich betreut werden.
Schritt 2: Diagnostikphase
Zu Beginn geht es zunächst um eine gute Ankommensphase und ein entspanntes Kennenlernen zwischen Erziehenden, Lehrenden und den Kindern und Jugendlichen, die vollumfänglich betreut werden.
Schritt 3: Ziele angehen und erreichen
Dazu gehören das Erarbeiten von Konfliktlösungsstrategien und die Förderung einer altersgerechten Entwicklung. Außerdem werden Kinder und Jugendliche sowie gegebenenfalls deren Familien so vorbereitet, dass sie nach der Zeit bei uns einen normalen Alltag bewältigen können.
Schritt 3: Ziele angehen und erreichen
Dazu gehören das Erarbeiten von Konfliktlösungsstrategien und die Förderung einer altersgerechten Entwicklung. Außerdem werden Kinder und Jugendliche sowie gegebenenfalls deren Familien so vorbereitet, dass sie nach der Zeit bei uns einen normalen Alltag bewältigen können.
Wo wir herkommen
Vor über 30 Jahren haben Jochen und Cordula Sprenger gemeinsam den Grundstein für die heutige Sprenger Jugendhilfe gelegt.
Damals war das Zusammenleben in kleinen Gruppen noch eine Neuheit – während Heimbeschulung und die Erziehung in großen Einrichtungen vielerorts die Regel waren. Der Anfang war bescheiden: ein einziges Haus, eine klare Vision.
Aus dieser Vision entwickelte sich Schritt für Schritt ein Familienunternehmen, das stetig wuchs – getragen von dem Wunsch, Kindern und Jugendlichen eine echte Perspektive zu bieten. Entscheidend dafür waren und sind die richtigen Mitarbeitenden, die mit Haltung, Herz und Fachlichkeit diesen Anspruch tagtäglich mit Leben füllen.
Ein Generationswechsel mit HaltungAnfang der 2010er-Jahre traten Tochter Anne Sprenger und ihr Mann Janko in das Unternehmen ein. Mit frischen Ideen, klaren Werten und einem tiefen Verständnis für die Wurzeln des Trägers führen sie die Sprenger Jugendhilfe heute weiter – und entwickeln sie stetig und mit Blick auf die Zukunft erfolgreich fort.
Was bleibtCordula Sprenger ist Ende des Jahres 2022 verstorben. Ihr Wirken, ihre Haltung und ihr tiefes Engagement für Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende prägen unsere Arbeit bis heute. Gemeinsam mit Jochen stand sie für die Überzeugung: Kinder und Jugendliche wollen teilhaben – ganz gleich, wie schwer ihr Start ins Leben war. Dafür brauchen sie einen Ort, der sie stärkt, der ihnen hilft – und ihnen die Chance gibt, zu zufriedenen, selbstständigen Menschen heranzuwachsen.
Gegründet von Jochen und Cordula Sprenger
Vor über 30 Jahren haben Jochen und Cordula Sprenger gemeinsam den Grundstein für die heutige Sprenger Jugendhilfe gelegt.
Damals war das Zusammenleben in kleinen Gruppen noch eine Neuheit – während Heimbeschulung und die Erziehung in großen Einrichtungen vielerorts die Regel waren. Der Anfang war bescheiden: ein einziges Haus, eine klare Vision.
Aus dieser Vision entwickelte sich Schritt für Schritt ein Familienunternehmen, das stetig wuchs – getragen von dem Wunsch, Kindern und Jugendlichen eine echte Perspektive zu bieten. Entscheidend dafür waren und sind die richtigen Mitarbeitenden, die mit Haltung, Herz und Fachlichkeit diesen Anspruch tagtäglich mit Leben füllen.
Ein Generationswechsel mit Haltung
Anfang der 2010er-Jahre traten Tochter Anne Sprenger und ihr Mann Janko in das Unternehmen ein. Mit frischen Ideen, klaren Werten und einem tiefen Verständnis für die Wurzeln des Trägers führen sie die Sprenger Jugendhilfe heute weiter – und entwickeln sie stetig und mit Blick auf die Zukunft erfolgreich fort.
Was bleibt
Cordula Sprenger ist Ende des Jahres 2022 verstorben. Ihr Wirken, ihre Haltung und ihr tiefes Engagement für Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende prägen unsere Arbeit bis heute. Gemeinsam mit Jochen stand sie für die Überzeugung: Kinder und Jugendliche wollen teilhaben – ganz gleich, wie schwer ihr Start ins Leben war. Dafür brauchen sie einen Ort, der sie stärkt, der ihnen hilft – und ihnen die Chance gibt, zu zufriedenen, selbstständigen Menschen heranzuwachsen.
Das Führungsteam der Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtungen Jochen Sprenger
Janko Sprenger
Geschäftsführung
Janko Sprenger ist seit Anfang der 2010er-Jahre Teil der Sprenger Jugendhilfe. Gemeinsam mit seiner Frau Anne bildet er die zweite Generation in der Führung des Familienunternehmens.
Sein Weg in die Jugendhilfe führte über ein Studium der Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft sowie verschiedene Stationen in der Kultur- und Veranstaltungsbranche. Mit einem scharfen Blick für Zusammenhänge, einer schnellen Auffassungsgabe und einer spürbaren Begeisterung für Technik und Digitalisierung bringt Janko seit vielen Jahren neue Impulse in Strategie, Qualitätsentwicklung und Organisationsstruktur ein.
Seit über 20 Jahren entwickelt Janko Sprenger die Software Qualicura – eine Fachsoftware für die Kinder- und Jugendhilfe zur Dokumentation des pädagogischen Alltags. Angetrieben von seiner Faszination für digitale Lösungen, verbindet er technisches Know-how mit einem tiefen Verständnis für die Anforderungen der Praxis. Qualicura wird heute als eine der führenden Lösungen in diesem Bereich in Deutschland eingesetzt.
Neben seiner Rolle in der Geschäftsleitung engagiert er sich überregional als Vorstandsmitglied im VPK – Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe.
Privat verbringt Janko gerne Zeit im Garten, fährt leidenschaftlich Motorrad und widmet sich mit Begeisterung seiner großen Liebe: der Musik.
Anne Sprenger
Geschäftsführung
Anne Sprenger ist tief mit der Sprenger Jugendhilfe verwurzelt. Als Tochter der Gründer Jochen und Cordula Sprenger kennt sie das Unternehmen von klein auf. Erste Einblicke sammelte...
Anne Sprenger ist tief mit der Sprenger Jugendhilfe verwurzelt. Als Tochter der Gründer Jochen und Cordula Sprenger kennt sie das Unternehmen von klein auf. Erste Einblicke sammelte sie bereits als Aushilfe in der Verwaltung – bevor sie sich Schritt für Schritt in die pädagogische Arbeit einarbeitete.
Seit 2009 ist sie staatlich anerkannte Jugend- und Heimerzieherin. In dieser Zeit begleitete sie den Aufbau der intensiven Einrichtung „Abenteuerland“, die sie fachlich prägte und weiterentwickelte. Bereits dort begann sie, neue Wege zu gehen: traumapädagogische Arbeit, die Mentalisierung kindlichen Verhaltens und ein liebevoller, nicht-moralisierender Blick auf das Erleben der Kinder prägen bis heute ihre fachliche Haltung.
Neben ihrer praktischen Arbeit hat Anne auch einen Bachelorabschluss in Sozialer Arbeit erworben, um ihre Erfahrungen mit fundierter Theorie zu verbinden.
2015 übernahm sie gemeinsam mit ihrem Mann Janko die Geschäftsleitung des Familienunternehmens. Es folgten weitere spezialisierte Einrichtungen – stets mit dem Fokus, sichere Orte für Kinder zu schaffen und engagierten jungen Menschen eine Perspektive in der Jugendhilfe zu bieten.
Besonders am Herzen liegen ihr die Begleitung von FSJlern und Auszubildenden sowie ihr Engagement als Prüferin im Kolloquium zur Jugend- und Heimerzieherin.
Anne Sprenger hat Weiterbildungen zur SP-Pädagogin, SP-Therapeutin und InSoFa-Fachkraft im Kinderschutz (§ 8a SGB VIII) absolviert. Seit 2024 ist sie außerdem zertifizierter NLP Practitioner.
Am wichtigsten bleibt für sie: ihre Familie, die Natur – und das freie Spiel mit ihren Pferden auf dem Hof, wo sie Kraft, Klarheit und Verbindung findet.
Johann Juhnke
Regionalleitung Brandenburg
Vom Praktikanten zur Regionalleitung – Johann Juhnke hat seine gesamte berufliche Laufbahn bei der Sprenger Jugendhilfe durchlaufen. Im Sommer 2005 startete er als...
Vom Praktikanten zur Regionalleitung – Johann Juhnke hat seine gesamte berufliche Laufbahn bei der Sprenger Jugendhilfe durchlaufen. Im Sommer 2005 startete er als Praktikant und legte damit den Grundstein für seinen Weg im Träger. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher im Jahr 2007 war er in verschiedenen Wohngruppen in Schleswig-Holstein tätig und sammelte vielfältige Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit.
Als ausgebildeter SP-Pädagoge und NLP-Practitioner bringt Johann fachliche Tiefe mit und verbindet sie mit einem feinen Gespür für Beziehung, Dynamik und Entwicklung. 2013 übernahm er die Hausleitung der „Wohngruppe Kronshagen“. Vier Jahre später zog es ihn nach Brandenburg, wo er mit viel Engagement die Intensivgruppe „Integro“ mit aufbaute.
Seit 2022 ist Johann Regionalleitung für Brandenburg – und gestaltet die Weiterentwicklung der Region mit Fachlichkeit, Haltung und Teamgeist.
In seiner Freizeit ist Johann am liebsten mit seiner Familie unterwegs. Und wenn die KSV Holstein in der Bundesliga aufläuft, ist er mit dem Herzen dabei – im Stadion genauso wie am Liveticker.
Unsere Events:
Seifenkistenrennen
jährlich im März in Noer
(Schleswig-Holstein)
Fußballturnier
jährlich im Juni in Birkenwerder (Brandenburg)
Ferienfahrt / Ferienspiele
jährlich innerhalb der ersten Hälfte der Sommerferien
Sommercamp
jährlich innerhalb der zweiten Hälfte der Sommerferien
Schnitzeljagd
jährlich im Herbst in Oranienburg (Brandenburg)
Weihnachtsfeier
jährlich im Dezember
(Schleswig-Holstein / Brandenburg)
Unsere Standorte
in Schleswig-Holstein
in Brandenburg




Kontakt:
Dorf 8
24159 Kiel
Hausleitung: Oliver Axt,
+49 431 80010420
doerfler@sprenger-jugendhilfe.de
- Hausleitung: Sonja Gröpper
- +49 431 80010420
- doerfler@sprenger-jugendhilfe.de
DIE DÖRFLER
Das Haus unserer Jugendwohngruppe "Die Dörfler" befindet sich im
Stadtteil Pries der Landeshauptstadt Kiel. Bis zur nahen Ostsee sind es ca.
2 km. Der Ort ist in das Nahverkehrssystem eingebunden,
Einkaufsmöglichkeiten und eine umfassende ärztliche Versorgung befinden
sich im nahegelegenen
FriedrichsortFriedrichsort.
Unser Haus wurde 2018 renoviert und bietet seitdem für sieben
Jugendliche einen Platz an. Auf zwei Etagen stehen für jeden Jugendlichen
ein Einzelzimmer, ein Gemeinschaftsbad, sowie eine Gemeinschaftsküche
inklusive Ess- und Wohnzimmer zur Verfügung. Im Erdgeschoss des
Hauses befindet sich separat die Intensivgruppe „Smarties“, die auch auf
dem Grundstück ihr eigenes Reich hat. Im Untergeschoss stehen eine
Werkstatt, eine Waschküche, sowie ein Multifunktionsraum für beide
Gruppen zur Verfügung.
Die Jugendlichen ab dem Alter von 14 Jahren werden von vier
Pädagogen betreut, davon sind auch zwei SP-Pädagogen.
Es geht um Konfliktlösung, Antiaggression und die Verpflichtung zum
Gewaltverbot. Trainiert wird ein künftiges Leben in Selbstverantwortung.
Trotz der unterschiedlichen individuellen Reifeprozesse legen wir Wert auf
die Einhaltung von Verabredung und Selbstverpflichtung.
Neben diesen Zielen wird Wert auf die Möglichkeit von Praktika in
unterschiedlichen Betrieben gelegt. Schulische und berufliche Perspektiven
sollen den Jugendlichen Unterstützung bieten, für sich im Leben eine
Orientierung zu gewinnen und diese umzusetzen. Neben lebenspraktischen
Aufgaben im häuslichen Bereich, z. B. handwerklich, organisatorisch und
finanziell, ist der Umgang mit den Medien ein relevantes Thema. Das
Internet ist heutzutage allgegenwärtig und im Hause besteht die
Möglichkeit, unter Einhaltung des Medienvertrages, das WLAN-Angebot
nutzen zu können.
Die intensive Kontaktpflege zu Eltern und Jugendämtern unterstützt die
Einbindung der Familien in die pädagogischen Abläufe der
Jugendwohngruppe und hilft eventuell auftretende Krisen gemeinschaftlich
zu überwinden.




Kontakt:
Dorf 8
24159 Kiel
Hausleitung: Oliver Axt,
+49 431 39908260
smarties@sprenger-jugendhilfe.de
- Hausleitung: Antonia Berge
- +49 431 80010410
- smarties@sprenger-jugendhilfe.de
SMARTIES
In der Intensivwohngruppe „Smarties“ finden 4 Kinder und Jugendliche im
Alter zwischen 6 und 18 Jahren ein Zuhause auf Zeit.
Spezialisiert ist die Intensivwohngruppe auf Kinder und Jugendliche, die
unter der Stoffwechselerkrankung Diabetes Mellitus Typ 1 leiden.
Generell...Generell
ist eine Aufnahme in der Intensivwohngruppe mit einer somatischen
Erkrankung möglich. „Gemeinsam unter Gleichen“ ist das übergeordnete
Ziel, nach dem die pädagogischen Handlungen erfolgen. Die Krankheit soll
nicht als pädagogisches Mittel dienen, sondern die Kinder sollen sich
untereinander unterstützen und sich nicht mehr aufgrund ihrer Erkrankung
als Außenseiter fühlen.
Neben der Stoffwechselerkrankung bringen die Kinder und Jugendliche
multifaktorielle Defizite mit, die die reguläre Teilhabe am Leben
einschränken.
Um die Kinder und Jugendliche dort abzuholen, wo sie stehen, gibt es ein
Entwicklungsstufenmodell, an dem sich sowohl die Kinder und
Jugendlichen als auch die Mitarbeitenden entlanghangeln können. Je nach
ihrem Verhalten im Gruppenalltag, ihrem Alter, ihrem
verantwortungsbewussten Umgang mit der Erkrankung und ihrer
Mitwirkung gibt es die Möglichkeit, im Stufensystem aufzusteigen und somit
mehr Freiheiten und Selbstwirksamkeit zu bekommen. In der obersten
Stufe gibt es sogar die Möglichkeit, sich in der Selbstversorgung zu
probieren, sodass die Jugendlichen einmal die Woche Verpflegungsgeld
ausgezahlt bekommen und nicht mehr an die täglichen Essenszeiten der
Gruppe gebunden sind.
Neben der engen Tagesstruktur bietet die Intensivwohngruppe den Kindern
und Jugendlichen eine Vielzahl an Aktivitäten und Freizeitmöglichkeiten.
Neben den allgemein bekannten Großveranstaltungen innerhalb des
Trägers, gibt es die Möglichkeit, den ortsansässigen Sportverein zu nutzen.
Die ländliche Lage des Hauses wird oft für Spaziergänge oder
Fahrradtouren genutzt, im Sommer werden häufig Strandbesuche gemacht.
Die individuelle Gestaltung der diensthabenden Betreuer und die familiäre
Atmosphäre zeichnen die „Smarties“ aus.




Kontakt:
Hofbrook 21 b
24119 Kronshagen
Hausleitung: Jessica Fründt-Schauenburg,
+49 431 5837738
kieler-sprotte@sprenger-jugendhilfe.de
- Hausleitung: Oliver Axt
- +49 431 80010400
- kieler-sprotte@sprenger-jugendhilfe.de
KIELER SPROTTE – LERNTHERAPEUTISCHE EINRICHTUNG
Herzlich willkommen in der Kieler Sprotte!
Bis zu 40 Kinder und Jugendliche bereiten sich in der Kieler Sprotte auf
einen neuen Start in der Regelschule vor oder lernen für den externen Schulabschluss.
In derzeit 7 Lerngruppen mit jeweils bis zu 8 Schülerinnen...In derzeit 7 Lerngruppen mit jeweils bis zu 8 Schülerinnen
und Schülern wird individuell gelernt. Von täglich 08:30 bis 14:45 (Freitag
12:45) Uhr fördern die Fachkräfte die Ressourcenentwicklung und Überwindung
der Teilleistungsstörungen der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus
findet die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts außerhalb der Kernzeiten
statt.
3 der insgesamt 7 Lerngruppen sind themenzentriert als
sogenannte Themenklassen angelegt, um das „schulische Arbeiten” bei
den Kindern und die Freude am Lernen zu „aktivieren”. Unabhängig vom
Alter oder von Klassenstufen wird in diesen Lerngruppen ein abgestimmter
Zyklus durchlaufen. Das bedeutet, dass im Wechsel Wochen mit
“normalem” Unterrichtsgeschehen gestaltet und dann Wochen in der
themenorientierten Projektarbeit gemeinsam an einem Thema gearbeitet
wird. Innerhalb der festen Wochenstruktur erarbeiten die Schülerinnen und
Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin bzw. ihrem Lehrer Fragestellungen
und Inhalte zu selbstgewählten oder vorgegebenen Themen. Den
Wochenabschluss bildet die gemeinsame Präsentation der
Wochenergebnisse im Plenum. Hierbei konkurrieren die Lerngruppen
miteinander und nur durch die Gemeinschaft wird das Projekt ein Erfolg.
Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur faktisches Wissen
über Umwelt, Naturwissenschaft, Geschichte und Gesellschaft, sondern
trainieren auch den sozialen Umgang in der Gruppe.
Nach erfolgreichem individuellem Abschluss einer Themenklasse (in der
Regel nach ca. 6 bis 8 Monaten) kann der Übergang in die
„Regelschulgruppe” erfolgen. Dort werden die Schülerinnen und Schüler
auf die direkte Reintegration ins Regelschulsystem bzw. den externen
Schulabschluss intensiv vorbereitet.
Zur bedarfs- und kindgerechten Förderung von Grundschülerinnen und
Grundschülern wurden zwei eigenständige Lerngruppen eingerichtet. In
dieser Gruppe liegt der Fokus zusätzlich zu der Sozial- und
Verhaltensförderung auf dem Erlernen der Basisfähigkeiten, wie zum
Beispiel Stifthaltung, Lesen, Schreiben und Rechnen.
Um den Anschluss und Übergang der Schülerinnen und Schüler ins
staatliche Schulsystem zu ermöglichen, findet zusätzlich zu den
themenzentrieren Unterrichtswochen der fachzentrierte Unterricht statt. Hier
werden jede Schülerin und jeder Schüler auf seinem Leistungsniveau nach
individuellen Stundenplänen unterrichtet. Dadurch vermeiden wir die im
Regelschulsystem schädlichen Auswirkungen von Vergleichs- und
Leistungsdruck.
Die jeweilige Lerngruppe wird während des Unterrichts nur von einer
Lerntherapeutin oder einem Lerntherapeuten betreut. Dadurch wird
verhindert, dass sich die Schülerinnen und Schüler jeweils auf eine neue
Person einstellen müssen. Zudem wird der Aufbau einer Beziehungsebene
unterstützt, die gerade beim vorsichtigen Wiederaufbau einer
Lernmotivation notwendig ist.
Oberstes Ziel ist die Wiedereingliederung in das Regelschulsystem, das
heißt nach Möglichkeit sogar in die entsprechende Klasse bzw.
Leistungsstufe.
Aufgearbeitet werden müssen auf dem Weg dorthin zunächst die Defizite
im Sozialverhalten (fehlende Anerkennung der schulischen Regeln,
unerwünschtes Gruppenverhalten, Erwerb von Grundfähigkeiten wie
Konzentrationsfähigkeit, Frustrationstoleranz, Ordnungskriterien usw.).
Motivationen müssen wieder geschaffen und Perspektiven entwickelt
werden.
Die zweite Säule neben dem Verhaltenstraining bildet die Behebung von
oftmals erheblichen Wissensdefiziten.




Kontakt:
Hofbrook 21 a
24119 Kronshagen
Hausleitung: Jessica Fründt-Schauenburg,
+49 431 2372595
wg-kronshagen@sprenger-jugendhilfe.de
- Hausleitung: Sebastian Schrenk
- +49 431 80010430
- wg-kronshagen@sprenger-jugendhilfe.de
Wohngruppe Kronshagen
Herzlich willkommen in der Wohngruppe Kronshagen!
Die Wohngruppe Kronshagen ist ein lebendiges Zuhause für 10
aufgeweckte Jungs im Alter von 8 bis 14 Jahren. Hier ist kein Tag wie der
andere und Langeweile hat keine Chance.
Im Team ist Verantwortung gefragt ...Im Team ist Verantwortung gefragt, denn die Jugendlichen werden in ihrem
Alltag begleitet. Es wird ihnen bei Problemen und Erfolgen zur Seite gestanden
und jeder mit all seinen Facetten akzeptiert. Diese Aufgabe bietet nicht nur
täglich neue Herausforderungen, sondern auch die Möglichkeit, zu wachsen
und zu lernen.
Was unsere Wohngruppe besonders macht, ist die Vielfalt an Möglichkeiten,
die wir Kindern, Jugendlichen aber auch Mitarbeitenden bieten. Die Interessen
und Hobbys der Mitarbeitenden werden in den Alltag integriert, sei es Angeln,
Malen oder andere Aktivitäten – hier ist Raum für Kreativität und individuelle
Gestaltung. Zusätzlich bieten wir den Mitarbeitenden vielfältige
Fortbildungsmöglichkeiten, darunter auch eine Fortbildung zur sinnesspezifischen
Pädagogik. Die sinnespezifische Pädagogik ist ein nonverbales
Kommunikationsmittel zur Neukalibrierung der Gefühlswelten der Kinder
und Jugendlichen.
Unser Garten der Wohngruppe Kronshagen ist groß und vielfältig. Mit einer festen
Tischtennisplatte, einem Baumhaus, einem kleinen Fußballfeld, einer großen
Schaukel, einem Trampolin und viel Grünfläche bietet er viele verschiedene
Aktivitätsmöglichkeiten. Neu ist unser Weidenhaus, ein gemütlicher Rückzugsort
in natürlicher Umgebung. Ein perfekter Ort für Spaß und Entspannung im Freien.
Gemeinsam im Team schaffen wir eine unterstützende Atmosphäre, in der jeder für
den anderen da ist und wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Beziehungsarbeit
mit den Kindern steht bei uns im Mittelpunkt, denn nur so können wir ihnen ein
stabiles und liebevolles Umfeld bieten.
Wir sehen es als erfüllende Aufgabe, echten Einfluss auf das Leben junger Menschen
zu haben und Teil eines unterstützenden Teams zu sein, das gemeinsam das Leben
unserer Jungs gestaltet.
Das Team der Wohngruppe Kronshagen
JEAN-ITARD-ZENTRUM
Hausleitung: Jessica Fründt-Schauenburg,
kieler-sprotte@sprenger-jugendhilfe.de
Telefon: +49 431 2372595
Adresse: Blossiner Weg 3,
15754 Heidesee
In 5 Wohngruppen haben wir Platz für 25 Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren. Unser Konzept zeichnet sich dadurch aus, dass Jugendliche hier nicht nur leben und wohnen, sondern auch zur Schule gehen. So bieten wir ihnen einen strukturierten Alltag, in welchen sie durch psychologische und pädagogische Begleitung Traumata verarbeiten können.




Kontakt:
Hauptstraße 7
24819 Haale
Hausleitung: Oliver Axt,
+49 4874 900945
abenteuerland@sprenger-jugenhilfe.de
- Hausleitung: Torben Paulsen
- +49 4874 900945
- abenteuerland@sprenger-jugenhilfe.de
ABENTEUERLAND
Wir haben das „Abenteuerland“ für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren mit erheblichen Beziehungsstörungen geschaffen. Unser Ziel ist, diese Störungen aufzulösen und wieder neues Vertrauen aufzubauen.
Die pädagogische Arbeit im Abenteuerland beruht auf dem Grundverständnis, dass jeder Mensch...Die pädagogische Arbeit im Abenteuerland beruht auf dem Grundverständnis, dass jeder Mensch einzigartig ist und in seiner jeweiligen Situation mit seinem besten Wissen und Können handelt. Das Abenteuerland bietet 4 jungen Menschen ein Zuhause sowie einen verlässlichen Rahmen, in dem Orientierung und eine feste Struktur eine große Rolle spielen.
Die Kinder des Abenteuerlands sind häufig unter sehr schwierigen und traumatischen Bedingungen aufgewachsen. Geprägt von extremen Lebenssituationen haben sie problematische Verhaltensmuster im Sinne von unabdingbaren Überlebensstrategien entwickelt, die für außenstehende Menschen unerklärlich erscheinen und im gesellschaftlichen Umfeld höchst dramatische Folgen haben.
Das Ziel der Arbeit ist es, diesen jungen Menschen einen stabilen Lebensmittelpunkt zu bieten und diese negativ ausgeprägten Verhaltensweisen in eine positive Richtung zu lenken. Diese verantwortungsvolle und herausfordernde Aufgabe wird täglich vom pädagogischen Fachteam gemeistert. Mit viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Verständnis, aber auch einer ausgeprägten Durchsetzungsfähigkeit werden die Jungen durch die Höhen und Tiefen ihrer Lebenswelt begleitet.
Dabei ist für die Teamfähigkeit der Kollegen, eine respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe und eine hohe Transparenz im Handeln unabdingbar. Jeder Kollege hat die Möglichkeit, sich mit seinen persönlichen Stärken einzubringen. Besonders in der Freizeitgestaltung mit den Kindern bietet das Abenteuerland den Mitarbeitenden einen großen Gestaltungsrahmen. Die Kinder werden partizipatorisch in Entscheidungsprozesse eingebunden. Hierdurch entsteht ein wertschätzender Handlungsrahmen, der erstaunliche Synergien freisetzt.
Die Wohngruppe befindet sich direkt am Nordostseekanal und ist umgeben von landwirtschaftlichen Flächen, Seen und Wäldern, die zu Abenteuern unter freiem Himmel einladen. Ein gesundes Naturerlebnis ist eine zusätzliche positive Unterstützung des Veränderungsprozesses. Der Lebensmittelpunkt der Jungen ist das Haus, das zum Wohlfühlen einlädt. Zentraler Ort des Zusammenlebens ist die gemütliche Wohnküche. Weiter steht auf dem Gelände ein Mehrzweck-/Kreativraum mit Airhockey-Tisch und Tisch-Kicker zur Verfügung. Der Garten wird als Spiel und Freizeitfläche genutzt. Um den Kindern einen angemessenen Rückzugsraum und Privatsphäre zu bieten, bewohnt jeder der Jungen sein eigenes Zimmer.




Kontakt:
Wrangelstraße 12
24539 Neumünster
Hausleitung: Jessica Fründt-Schauenburg,
+49 4321 75744800
sprotte-neumuenster@sprenger-jugendhilfe.de
- Hausleitung: Kim Schatz
- +49 4321 7574480
- sprotte-neumuenster@sprenger-jugendhilfe.de
SPROTTE NEUMÜNSTER – LERNTHERAPEUTISCHE EINRICHTUNG
Herzlich willkommen in der „Sprotte Neumünster“
Die „Sprotte Neumünster“ ist eine schulersetzende, teilstationäre
lerntherapeutische Jugendhilfemaßnahme. Montag bis Donnerstag werden
in den Kernzeiten von 8:00-15:00 Uhr und freitags von 8:00-13:00 Uhr
Kinder und Jugendliche beschult, die sich aus verschiedenen
Gründen nicht im Regelschulsystem zurechtfinden. Über diese
Zeiten...Zeiten
hinaus bietet das Personal der „Sprotte Neumünster“ unter anderem
Nachbetreuungsangebote an.
Im sogenannten „anderweitigen Unterricht“ erlernen die Kinder und
Jugendlichen zunächst wieder die Basisfähigkeiten für ein angemessenes
Sozialverhalten, um dann über Lernerfolge wieder den Weg zurück in das
Regelschulsystem zu finden und in Konfliktsituationen mit den erlernten und
stabilisierten Lösungsansätzen angemessener zu reagieren.
Viele der Kinder und Jugendlichen, die in die „Sprotte Neumünster“ gehen,
haben im Regelschulsystem damit zu kämpfen, dass sie dem Unterricht
(kognitiv) nicht folgen können, Ängste und/oder Verweigerungstendenzen
entwickeln und sich nur sehr bedingt an (Alltags-)Regeln halten können.
Oft fehlt es an klaren Strukturen im häuslichen Umfeld, sodass viele
Schülerinnen und Schüler kein angepasstes Lernverhalten entwickeln
können. Die Arbeit mit den Elternhäusern ist daher eine zentrale Aufgabe.
Damit eine positive Veränderung im Sozial- und Lernverhalten generiert
werden kann, setzt das Konzept der „Sprotte Neumünster“ auf eine enge
Beziehungsarbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Erst in einem
stabilisierten und sicheren Umfeld, können wieder schulische Themen
angegangen werden und eine neue Lernmotivation entwickelt werden.
Kleine Lerngruppen, die individuelle Anpassung des Lernmaterials und eine
konsequente und transparente Tagesstruktur helfen den Kindern und
Jugendlichen dabei, sich wieder in ihrem Schulalltag orientieren zu können.
Mithilfe eines positiv verstärkendes Punktesystems bekommen die Kinder
und Jugendlichen, aber auch die Eltern und/oder Wohngruppen sowie die
Helfersysteme und das Jugendamt eine klare, schnelle und visuelle
Rückmeldung zum Verhalten im Schultag.
Konzeptionell ist die Hilfe in der „Sprotte Neumünster“ in 3 übergeordnete
Phasen eingeteilt.
In der ersten Phase findet eine dreimonatige “Ankommenszeit“ und
Diagnostik statt.
Im Anschluss wird intensiv und individuell daran gearbeitet, das Lern- und
Sozialverhalten angemessen zu gestalten und zu stabilisieren.
Erst bei einer ausreichenden Stabilisierung findet die dritte Phase statt,
in der es
darum geht, noch intensiver an der Aufarbeitung schulischer Lücken zu
arbeiten und die Rückführung in das Regelschulsystem zu organisieren.
Im schulischen Kontext wird täglich ein Mix aus schulischem Arbeiten und
Sozialtraining auf spielerischem Raum angeboten.
Im Vormittagsbereich finden 4 Schulstunden statt, die von der jeweiligen
Klassenlehrkraft begleitet werden.
Zusätzlich gibt es zwei erzieherische Fachkräfte, die keine eigene Gruppe
betreuen, sondern die vier festen Gruppen in der Unterrichtsgestaltung
unterstützen. Die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche in
Einzelförderungssituationen zu unterstützen, ist für diese Fachkräfte ein
wichtiger Bestandsteil.
Es gibt ein gemeinsames Mittagessen, das täglich frisch zubereitet wird und
an deren Zubereitung die Kinder und Jugendlichen mitwirken können. Im
Nachmittagsbereich finden „AG-Zeiten“ statt, in denen soziale Fähigkeiten
erlernt, verbessert und stabilisiert werden sollen.
Mithilfe eines internen Aufstiegssystems, durchlaufen die Kinder und
Jugendlichen im Optimalfall ihre Schulkarriere in der „Sprotte Neumünster“
bis hin zur Rückführung in das Regelschulsystem.
Insgesamt bietet die „Sprotte Neumünster“ Platz für 32 Schülerinnen und
Schüler. Die Kinder und Jugendlichen werden in 4 Gruppen beschult. Drei
Gruppen sind so gestaltet, dass nach Möglichkeit ein sehr ähnliches
Altersniveau besteht. In der 4. Gruppe, der internen Regelschulgruppe, ist
die Altersstruktur gemischt, da alle Schülerinnen und Schüler die
Möglichkeit haben, sich den Status der Regelschulgruppe zu erarbeiten. Im
besten Fall sollen die Gruppen eine Größe von 8 Schülerinnen und
Schülern nicht überschreiten. Die interne Regelschulgruppe ist davon
ausgenommen.
Das gesamte Personal der „Sprotte Neumünster“ ist pädagogisch und
fachlich ausgebildet und trifft sich wöchentlich zur Supervision und
Fallbesprechung.
Kontakt:
Berliner Straße 258
16515 Oranienburg
Hausleitung: Oliver Axt,
+49 3301 534646
wg-wir-5@sprenger-jugendhilfe.de
- Hausleitung: Sebastian Lochter-Frank
- +49 3301 5731740
- wg-wir-5@sprenger-jugendhilfe.de
WIR 5
Herzlich Willkommen in der “Wohngruppe Wir 5”
Das sogenannte “Gelbe Haus” befindet sich mit der Wohngruppe Wir5plus
auf einem Grundstück. Diese Gegebenheit ermöglicht es, dass die
Jugendlichen viele Freiheiten
genießen können, aber dennoch rund
um die Uhr ein Unterstützer und
Ansprechpartner vor Ort sein
kann....kann.
Die Wohngruppe Wir5 ist eine Jugendwohngruppe in der bis zu 6
Jugendliche ein Zuhause finden können. Im Konzept des Jugendwohnens
erhalten die zu Betreuenden ein hohes Maß an Freiraum, um ihre
Autonomie und Bewältigungskompetenzen zu fördern und zu stärken. Die
zu Betreuenden leben als Selbstversorgende, d. h. sie erhalten in individuell
abgestimmten Intervallen Verpflegungsgeld, über das sie verfügen können.
Die Lebensmitteleinkäufe bestreiten sie selbstständig. Diese Art der
stationären Unterbringung hat als Ziel, die zu Betreuenden bestmöglich auf
ihr eigenes, unabhängiges Leben vorzubereiten. Die Betreuung findet
täglich statt, jedoch nicht ganztags. Bei Fragen und Problemen können sich
die zu Betreuenden vertrauensvoll an den diensthabenden Mitarbeitenden
der Wohngruppe Wir5plus wenden, da beide Wohngruppen auf einem
Gelände sind.
Im Haus befinden sich 6 Einzelzimmer, darunter ein wunderschönes
Erkerzimmer mit einer kleinen Kammer und viel Platz zur individuellen
Entwicklung und Gestaltung. Das Zimmer ist unter den zu Betreuenden
sehr begehrt und bietet Ansporn zu besonderen Leistungen.
Im Umgang mit den Jugendlichen bieten Vertrauen und Ehrlichkeit das
Fundament einer erfolgreichen Arbeit. Die Mitarbeitenden sehen sich
hierbei als Begleitende und Unterstützende zur Bewältigung des Alltags und
unvorhergesehener Situationen.
Im Wochenalltag ist zudem ein wöchentlicher Gruppenabend integriert.
Dieser bietet den zu Betreuenden eine Plattform, um innerhalb der Gruppe
bestimmte Dynamiken oder Unstimmigkeiten anzusprechen und
gemeinsam zu bearbeiten. Zusätzlich befindet sich eine Beschwerdebox im
Wohnzimmer des Hauses. Hier haben sowohl die zu Betreuenden, als
auch die Mitarbeitenden die Möglichkeit ihren Unmut zu äußern oder sich zu
beschweren. Diese wird dann in der Dienstberatung besprochen und
ausgewertet. Unser Partizipationsmitarbeitender bespricht die Auswertung
im Anschluss mit den Beteiligten.
In diesem Rahmen haben die Jugendlichen die
Möglichkeit autonom und eigenverantwortlich zu leben und zu handeln. In
regelmäßigen Intervallen kommt ein Mitarbeitender in die Wohnung um mit
den Bewohnern in den Austausch zu gehen. Hierbei werden alltägliche
Dinge, sowie Sorgen und Nöte der zu Betreuenden thematisiert und
besprochen. Die Jugendlichen erarbeiten sich selbst eine Tages- und
Wochenstruktur nach der sie leben wollen.
Das Jugendwohnen ist der unmittelbare Vorläufer zum eigenen Wohnraum
und selbstbestimmten, eigenständigen Leben.
Euer Team von Wir5
Kontakt:
Berliner Straße 258
16515 Oranienburg
Hausleitung: Oliver Axt,
+49 3301 534646
wg-wir-5@sprenger-jugendhilfe.de
- Hausleitung: Sebastian Lochter-Frank
- +49 3301 5731740
- wg-wir-5@sprenger-jugendhilfe.de
WIR 5 PLUS
Herzlich Willkommen in der “Wohngruppe Wir 5 Plus”
Die Wohngruppe Wir 5 Plus wird
von den Kindern und Mitarbeitenden,
durch den Anstrich des Hauses, auch als “blaues Haus” bezeichnet. Dort
leben 6 Kinder, in 4 Einzel- und einem Doppelzimmer. Die vorgesehene
Altersgruppe der Kinder liegt zwischen 6 und 12 Jahren. Die Kinder
haben ... haben durch den großzügigen
Wohnbereich mit angrenzendem Wintergarten viel
zusätzlichen Freiraum und einen Ort zum alleinigen oder gemeinsamen
Spielen. Die Betreuung wird durch eine 24h Fachkraft, und je nach Bedarf
1 oder 2 hinzukommenden Zwischendiensten abgedeckt. Darüber hinaus
befindet sich die Leitung fast täglich im Haus und ist bei Anliegen oder
Konflikten schnell zu erreichen.
Um den Kindern einen transparenten Rahmen und Umgang zu bieten,
erleben sie einen strukturierten Tagesablauf. Tägliche Aufgaben sollen
ihnen dabei helfen, eine Routine zu entwickeln und Verantwortung zu
übernehmen. Neben diesen Pflichten bieten wir viele Angebote in der
Freizeit am Nachmittag, an den Wochenenden oder in den Ferien an.
Gerne verbringen wir Zeit an der frischen Luft, auf einem Spielplatz, am
See, auf einem Fußballplatz etc. Zudem legen wir Wert auf kreative
Angebote, wie das Töpfern oder Basteln mit verschiedensten Materialien.
Im Flur des Hauses befindet sich unsere „Beschwerdebox“ welche von
Kindern und Mitarbeitern gleichermaßen genutzt werden kann. Geleert und
besprochen wird die Box zur Dienstberatung. Zeitnah wird die Beschwerde
im Beisein des Partizipationsverantwortlichen sowie aller Beteiligten
thematisiert.
Einmal in der Woche nach unserer Dienstberatung finden Elterntelefonate
statt, in welchen aktuelle Themen, Termine und Wünsche besprochen
werden.
Euer Team von Wir5plus
Kontakt:
Berliner Straße 126
16515 Oranienburg
Hausleitung: Jessica Fründt-Schauenburg,
+49 3301 5740110
integro@sprenger-jugendhilfe.de
- Hausleitung: Katharina Lambeck
- +49 3301 5731730
- integro@sprenger-jugendhilfe.de
Integro
Herzlich Willkommen in der Intensivgruppe
Integro
Wir, die “Intensivgruppe Integro”, sind eine Intensivpädagogische
Einrichtung mit einer Leitungsstelle, vier Erzieherstellen und einer
Therapeutenstelle für insgesamt vier Kinder und Jugendliche im Alter von
6-18 Jahren. Derzeit leben bei uns 4 Jungs im Alter von 9 bis 12
Jahren...Jahren.
Durch Vielzahl der Möglichkeiten in unserer z. B. erlebnispädagogischen
Arbeit, ist bei uns kein Tag wie der andere und der Spaß kommt nicht zuJahren.
kurz.
Durch die Begleitung unsere zu Betreuenden im Alltag ist bei den
Mitarbeitenden ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein,
Organisation, Ausdauer, Resilienz, Empathie, Zuverlässigkeit und soziale
Kompetenz gefragt. Wir stehen all unseren zu Betreuenden in ihren
schwierigen sowie schönen Lebenslagen zur Seite und begleiten sie dabei.
Diese immer wieder neuen Erfahrungen formen auch uns Mitarbeitende
und lassen keinen Stillstand in unserer Arbeit entstehen.
Was macht uns als “Integro” aus? Durch unsere sehr kleine Gruppe können
wir sehr individuell auf die Bedürfnisse unserer Kinder und Jugendlichen
eingehen, um schnell an den auftretenden Schwierigkeiten und
Problematiken der jungen Menschen zu arbeiten. Bei den vielschichtigen
und parallelen Störungsbildern, die unsere zu Betreuenden mitbringen,
steht Struktur an erster Stelle, um die Kinder und Jugendlichen zu fördern
und zu unterstützen. Nichtsdestotrotz gehört auch der Spaß in unserer
Einrichtung zum pädagogischen Alltag. Neben den Strukturen und dem
hausinternen Verhaltenskodex ist auch die Teilhabe und Beteiligung der
jungen Menschen ein wichtiger Punkt, der sich förderlich auf ihre
Entwicklung auswirkt. Partizipation wird bei uns gelebt - denn wer gehört
wird, ist wichtig.
Dies alles wird gefördert durch die Stärken der Mitarbeitenden des
pädagogischen Fachteams. Gerade aus diesem Grund, dass “Integro” eine
verhältnismäßig kleine Gruppe ist, können wir den Interessen und Hobbys
der Kinder unverhohlen nachgehen. Auch hier sind der Kreativität und dem
Einfallsreichtum unserer Mitarbeitenden keine Grenzen gesetzt. Gerade
hier können die Mitarbeitenden ihre „Steckenpferde“ für ihre pädagogische
Arbeit im Alltag nutzen. Auch unsere Arbeit mit der „SP“
(Sinnesspezifischen Pädagogik) ist ein fester Baustein in der täglichen
Arbeit mit unseren Kindern und Jugendlichen. Dieses nonverbale
Kommunikationsmittel dient vor allem dazu, eine Neukalibrierung der
Gefühle einzuleiten und zu festigen. In all jenen aufgeführten Punkten spielt
die Beziehungsarbeit eine große Rolle. Denn oftmals können wir erst dann
richtig mit den jungen Menschen arbeiten, wenn sie Vertrauen zu uns
gefasst haben und unser Handeln mit unseren Aussagen übereinstimmen.
Es zeigte sich häufig, dass ohne Beziehung keine erfolgreiche Erziehung
möglich ist.
In unserem Garten gibt es zahlreiche Angebote zur freizeitlichen Gestaltung
– bspw. bietet das bodentiefe Trampolin Raum für Bewegung und der
anliegende Sandkasten regt die Kreativität an. Des Weiteren ist ein großer
Gartenteich vorhanden, der zum Entspannen und zum Beobachten der
Fische einlädt. Zudem können wir an unserer Feuerstelle Stockbrot
zubereiten, Würstchen grillen und natürlich entspannt am Lagerfeuer sitzen.
Außerdem haben wir hier in Oberhavel viele Seen und jede Menge grüne
Flächen und Wälder. Dies bietet uns die Möglichkeit, Rückzugsorte zu
schaffen und für Spaß und Entspannung auch außerhalb unseres
Grundstückes zu sorgen. Zudem haben wir Hochbeete, in denen wir
diverses Gemüse mit den jungen Menschen anbauen, um ihnen hier zu
zeigen, dass es möglich ist, mit einfachen Mitteln sich auch gesund zu
ernähren.
Euer Team der Intensivgruppe Integro




Kontakt:
Blossiner Weg 3
15754 Heidesee
Hausleitung: Blossiner Weg,
+49 431 2372595
jean@sprenger-jugendhilfe.de
- Hausleitung: Blossiner Weg
- +49 431 2372595
- jean@sprenger-jugendhilfe.de
JEAN-ITARD-ZENTRUM
In 5 Wohngruppen haben wir Platz für 25 Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren. Unser Konzept zeichnet sich dadurch aus, dass Jugendliche hier nicht nur leben und wohnen, sondern auch zur Schule gehen. So bieten wir ihnen einen strukturierten Alltag, in welchen sie durch psychologische und pädagogische Begleitung Traumata verarbeiten können.



Kontakt:
Brammerkamp 4
24159 Kiel
Hausleitung: Oliver Axt,
+49 431 3990500
doerfler-kamp@sprenger-jugendhilfe.de
- Hausleitung: Sonja Gröpper
- +49 431 80010420
- doerfler-kamp@sprenger-jugendhilfe.de
Dörfler-Kamp
Das betreute Wohnen „Dörfler-Kamp” befindet sich im Kieler Stadtteil Friedrichsort. Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten sind in der Nähe. Der Standort bietet sowohl die Annehmlichkeiten und Freizeitmöglichkeiten einer Großstadt als auch die Abgeschiedenheit eines Dorfes. Es stehen 5 Plätze für junge Menschen ab 16
Jahren zur Verfügung.... Jahren zur Verfügung. Pädagogische Mitarbeitende der angebundenen Jugendwohngruppe „Die Dörfler” stehen zur Betreuung der jungen Menschen rund um die Uhr zur Verfügung. Der „Dörfler-Kamp” legt den Fokus auf die Unterstützung junger Menschen, sich beruflich und emotional zu stabilisieren und den Übergang in den eigenen Wohnraum zu gestalten. Die Kontaktpflege zu Eltern und Jugendämtern unterstützt die Einbindung der Familien und hilft, Krisen gemeinschaftlich zu bewältigen.
In enger Zusammenarbeit mit dem betreuten Wohnen steht die Jugendwohngruppe „Die Dörfler”, die Platz für 7 Jugendliche bietet. Hier hat sich die Arbeit auf den Umgang mit Schulabstinenz, Perspektivlosigkeit, Drogenproblematik und emotionaler Instabilität spezialisiert.
Kontakt:
Heidelberger Platz 3
16515 Oranienburg
Hausleitung: Oliver Axt,
+49 3301 538729
wg-oranienburg@sprenger-jugendhilfe.de
- Hausleitung: Fabian Stiller
- +49 3301 5731720
- wg-oranienburg@sprenger-jugendhilfe.de
WOHNGRUPPE ORANIENBURG
Die Wohngruppe Oranienburg ist in einer alten Altstadtvilla am Heidelberger Platz 3 im Ortsteil „Neustatdt“ in Oranienburg ansässig, unweit vom Lehnitzsee.
Sie bietet 10 Kindern und Jugendlichen im alter zwischen 6 - 18 Jahren Platz ein zu Hause auf Zeit. Diese werden aus einem Fachteam von 8 Mitarbeitenden im Schichtdienst, rund um die Uhr
betreut...betreut.
Das Konzept der Wohngruppe untergliedert sich in eine „Juniorengruppe“ und eine „Mentorengruppe“. Kommen Kinder oder Jugendliche neu zu uns, starten sie, unabhängig vom Alter und Entwicklungsstand, in unserer „Juniorengruppe“. Können sie mit dem alltäglichen Regelwerk und den Aufgaben über einen längeren Zeitraum verantwortungsvoll umgehen, so können sie einen Antrag auf die „Mentorengruppe“ stellen. Wird dieser in der wöchentlichen Fachteamrunde bewilligt, können die nun „Mentoren“ den sogenannten „Jugendraum“, der sich im anliegenden Gebäudetrakt befindet, nutzen. Hier haben die Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, unbegrenzter Medien nutzen zu können. Auch haben sie hier die Option, sich für den Nachmittag und Abend selbst zu verpflegen und machen so die ersten Schritte in der Verselbstständigung.
Viele Kinder und Jugendliche kommen mit einer Schulproblematik zu uns. Hierfür kann das Angebot der „LtE – Lerntherapeutische Einrichtung Oranienburg“ im Ortsteil Sachsenhausen genutzt werden. Viele unserer Kinder und Jugendlichen können dann im Anschluss unsere Ortsteilschulen in Oranienburg nutzen.
In der Freizeit legen wir viel Wert auf gruppendynamische Erlebnisse, so sind das vom Träger jährlich stattfindende Seifenkistenrennen, das Fußballturnier und die im Sommer stattfindende Ferienfahrt neben der Weihnachtsfeier fester Bestandteil unserer Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.
Auch die individuelle Vereinstätigkeit ist uns wichtig, so pflegen wir gute Kontakte zu den örtlichen Sportvereinen. Es finden jedoch auch regelmäßige, angeleitete Freizeitaktivitäten wie Angeln, Wandern in der Natur oder kreative Angebote in der Gruppe statt.
Neben der vom Träger selbstentwickelten SP® - Sinnspezifischen Pädagogik steht die individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen im Fokus unserer Arbeit. Mit jedem Kind oder Jugendlichen werden eigene, individuelle Ziele vereinbart, regelmäßig überprüft und bestenfalls erreicht oder neu besprochen.
Durch das vom Träger entwickelte und installierte Partizipationskonzept, haben unsere Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich am Zusammenleben zu beteiligen und können sich hier über Beschwerdekästen und anschließende Reflexionsgespräche aktiv am Regelwerk und alltäglichen Dingen einbringen. Auch unsere Mitarbeitenden und Eltern sind in ein „Gremium“ gewählt und haben so bei regelmäßig stattfindenden Treffen die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen.
Das Zusammenleben in einer großen Gruppe bringt häufig Konflikte mit sich. Wir stellen uns jedoch gerne dieser Aufgabe, um gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen mit einer gehörigen Portion Spaß und Motivation uns den gesteckten Zielen zu stellen.
FAQ Wohngruppen Sprenger Jugendhilfe
Bei uns gibt es keine maximale Verweildauer. Wie lange ein Kind oder ein Jugendlicher bei uns lebt, ist abhängig von den Entwicklungsständen des Kindes, den Familien und des gesamten Helfersystems.
Ja. Kinder und Jugendliche
- die extreme Gewalt zeigen
- mit akuten Substanzabhängigkeiten
- mit substanziellem suizidalem Verhalten
- mit schwerer geistiger Behinderung
- bei denen die Sorgeberechtigten/Eltern die Mitwirkung verweigern
können wir leider nicht betreuen.
Mit wenigen Ausnahmen für alle Kinder und Jugendliche, die nicht mehr Zuhause leben können oder wollen, oder nicht mehr regulär beschult werden können. Eine wichtige Voraussetzung: Sie müssen die Hilfe selbst wollen! Die Belegung kann nur durch das jeweils zuständige Jugendamt veranlasst werden.
Das hängt vom jeweiligen Konzept der betreuenden Einrichtung und von der Familiensituation ab.
Grundsätzlich gibt es alle 14 Tage Besuchswochenenden, an denen die Kinder nach Hause fahren oder besucht werden können.
Es ist eine unserer Aufgaben, unsere Kinder und Jugendliche zu aufmerksamen und medienkompetenten Menschen zu erziehen. Dafür gibt es in unseren Einrichtungen ausreichend Möglichkeiten für die praktische Erprobung.